Arbeitszimmer

Das Arbeitszimmer/Homeoffice in der eigenen Wohnung wird vom Finanzamt nicht gerne gesehen. Daher gibt es strenge Richtlinien, wann ein Arbeitszimmer akzeptiert wird.

  • Das Zimmer muss ein abgeschlossener Raum sein.
  • Das Zimmer wird ausschließlich unternehmerisch genutzt.
  • Das Zimmer ist für die Berufsausübung unbedingt notwendig
  • Das Zimmer wird mehr als die Hälfte der Arbeitszeit genutzt.

Das bedeutet, der gesamte Raum ist unternehmerisch genutzt. Im Arbeitszimmer stehen keine privaten Gegenstände (Fernseher, Krimis, Liebesromane, Sofa, Musikinstrumente, Kinderspielzeug, usw.) herum. Selbst eine „private Mitveranlassung“ führt dazu, dass das Arbeitszimmer nicht anerkannt wird. Wenn an einer andren Adresse ein Büro angemietet ist, ist das Arbeitszimmer nicht unbedingt notwendig und wird daher nicht anerkannt.

Das Arbeitszimmer führt zu folgenden Betriebsausgaben:

  • Anteilige Kosten für Miete und Betriebskosten, Strom/Gas, Heizung, Haushaltsversicherung.
  • Ausgaben für die Einrichtung des Arbeitsraumes zur Gänze (z. B. Schreibtisch, Büroschrank, Vorhänge, usw.)
  • Bei einer Eigentumswohnung/Einfamilienhaus wird von den anteiligen Anschaffungskosten der Wohnung eine Abschreibung für Abnutzung in Höhe von 2% pro Jahr gerechnet.

Ich berate Sie gerne, ob ein Arbeitszimmer für Ihr Unternehmen in Frage kommt.